
Wettlauf Zum Mond Neuer Bereich
Als Wettlauf ins All wird der Wettbewerb in den er und er Jahren zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion um Pionierleistungen und Vorherrschaft in der Raumfahrt bezeichnet. Im Kalten Krieg fand das Wettrüsten der beiden. Mit der Landung von Apollo 11 gewannen schließlich die Amerikaner den Wettlauf zum Mond. Erste Versuche; Der erste Mensch im Weltall; Die Mondlandung. Wettlauf zum Mond (Originaltitel: Space Race) ist ein vierteiliges Dokudrama der BBC aus dem Jahr Es wird der Wettlauf zwischen den Vereinigten. Nuklearexplosionen auf dem Mond? Vom „Wettlauf ins All“ zum „Wettlauf zum Mond“; Der Wettlauf zum Mond. Die Eroberung des Weltalls und die Geschichte des Kalten Krieges sind untrennbar verbunden. Auch das Betreten. Wien (APA/dpa) - Die Eroberung des Weltraums war bis in die er ein Wettlauf der Supermächte USA und UdSSR. Mittlerweile sind auch. Es begann ein regelrechter Wettlauf, welche Nation ihn wohl zuerst erreichen und ihren Fuß auf ihn setzen würde: Der Wettlauf zum Mond. Diese Arbeit.

Wettlauf Zum Mond - "One small step for [a] man"
Der Wettlauf zum Mond. Renommierte Vertreter aus Wissenschaft und Industrie erläuterten dem Präsidenten, dass durch einen Flug zum Mond diese Möglichkeit bestehen würde. Siehe auch : Apollo-Programm. Abgerufen am 1.Insgesamt gab es vier Versuche, die N-1 als Trägerrakete ins Weltall zu bringen — und alle schlugen wegen eines ähnlichen Problems fehl. Die N-1 explodierte immer beim Betrieb der ersten Stufe.
Ab wurden die Pläne, Kosmonauten auf den Mond zu bringen, aufgegeben. So landete mit Luna im September das bis dahin erste und schwerste automatische Mond-Modul auf dem Trabanten und kehrte auch wieder auf die Erde zurück.
Nachdem der Mond für die USA keine Herausforderung mehr darstellte und die Sowjets das Projekt aufgegeben hatten, wetteiferten beide Mächte um die erste Weltraumstation.
Nach ersten eigenen Projekten mit teils tragischen Folgen — so kamen drei sowjetische Kosmonauten nach der Rückkehr von der ersten Weltraumstation Saljut-1 ums Leben - begann eine Kooperation zwischen den Weltmächten.
Trotz teils heftiger Konfrontationen auf der Erde scheint die Zusammenarbeit im Weltall zu fruchten. Nachdem schon die sowjetische, später russische Station Mir auch internationalen Astronauten geöffnet wurde, arbeiten nun auf der Internationalen Raumstation ISS Amerikaner, Europäer, Russen, Kanadier und Japaner zusammen — und hätte Washington nicht sein Veto eingelegt, dann wäre auch China mit im Boot, oben im Weltraum.
Momente der Mission Apollo 11 lösen auch 50 Jahre später Gänsehaut aus. Frauen bei der Nasa: Als Computer Röcke trugen. Wie das Mädchen, das gern zählte, Astronauten zum Mond brachte.
Nun ist sie im Alter von Jahren gestorben. Sie sind hier: Frankfurter Rundschau Startseite. Der russische Satellit Sputnik kurz vor dem Start.
Im Februar reisten die beiden Astronauten nach Texas, wo sie bei einem geologischen Workshop lernten, wie man unterschiedliche Gesteinsarten unterscheidet und wie man eine für die Umgebung repräsentative Bodenprobe nimmt.
Diese Kenntnisse konnten sie mehrere Monate später auf dem Mond gut gebrauchen: Dort sammelten die Astronauten etwa 22 Kilogramm Mondgestein ein, das sie mit zur Erde brachten.
Juli zu ihrer Reise zum Mond aufbrachen, gaben sie am 5. Juli eine Pressekonferenz. Die anwesenden Journalisten konnten ihre Fragen über eine Art Gegensprechanlage stellen.
Die Rakete bestand aus drei Stufen und war unglaubliche Meter hoch. Bei strahlendem Sonnenschein staunten Ehrengäste auf den Tribünen über den Raketenstart, mehr als eine Million Zuschauer hatten sich rund um Cape Kennedy versammelt und schauten zu, wie die USA Geschichte schrieben.
Sie war die erste Ingenieurin der Nasa - und hatte einige Hürden zu überwinden. Morgan biss sich durch und arbeitete bis zu ihrem Ruhestand im Jahr im bemannten Raumfahrtprogramm der Nasa.
Allerdings sei ein solches Programm mit ungeheuren Kosten verbunden. Kennedy entschloss sich nach eingehender Prüfung für das Mammutprojekt.
Ein Grund für die Entscheidung war der Erfolg Shepards. Obwohl das Raumfahrtprogramm vom Kongress fast einstimmig unterstützt wurde, wusste Kennedy, dass die Einhaltung seines Versprechens keinesfalls einfach sein würde.
In den zehn Jahren, die für die Entwicklung veranschlagt worden waren, war mit politischen Gegnern des Raumfahrtprogramms genauso wie mit sowjetischen Erfolgen zu rechnen.
Aus diesen Gründen wurden die Planungen entsprechend gründlich durchgeführt. Neue Schulen und Universitäten sollten diesen Engpass beseitigen.
Schon im Wahlkampf hatte Kennedy auf dieses Problem hingewiesen, denn die Sowjetunion investierte nach der Meinung von Fachleuten sehr viel mehr Geld in ihr Erziehungswesen.
Diese neue Herausforderung hatte eine Art Aufbruchsstimmung in der amerikanischen Bevölkerung zur Folge. Es gab ein Ziel, das auch die Öffentlichkeit vor der Sowjetunion erreichen wollte und das die Führungsrolle Amerikas in der Welt wiederherstellen sollte.
Neben diesen Aspekten des Mondprogramms spielte auch die Wirtschaft eine Rolle. Für Kennedy war aber auch wichtig, dass das Raumfahrtprogramm friedliche Aspekte mit sich führen könnte.
Die übrige Welt reagierte jedoch unterschiedlich auf das Raumfahrtprogramm der Amerikaner. Es kam die Frage auf, ob die USA ihr gesetztes Ziel auch erreichen werden oder ob nicht Russland, wie bei allen anderen Hürden zuvor, den Wettlauf abermals gewinnen würde.
Aus heutiger Sicht kann man jedoch sagen, dass Kennedys Vorhaben die damalige amerikanische Raumfahrtpolitik völlig verändert hat.
In der Sowjetunion wurden Kennedys Raumfahrtpläne als Provokation aufgefasst. Chruschtschow wollte den vorhandenen Vorsprung weiter ausnutzen um die USA auch in Zukunft einzuschüchtern.
Deshalb veranlasste das Politbüro Chefkonstrukteur Koroljow, ebenfalls ein Konzept für eine bemannte Mondlandung vorzulegen. Koroljow aber betonte die Schwierigkeit eines solchen Projektes, denn seiner Ansicht nach mussten grundsätzlich drei Voraussetzungen erfüllt werden, deren Umsetzung auch für die USA unumgänglich waren: Eine leistungsstarke, mehrstufige Trägerrakete und der entsprechende Startkomplex dafür mussten ebenso entwickelt werden, wie eine geräumige Raumkapsel und ein Landegerät.
Im Gegensatz zu Chruschtschow sah der sowjetische Chefkonstrukteur, dass Amerika es durch die ungeheuren finanziellen Mittel schaffen könnte, die UdSSR einzuholen und eventuell vorher auf den Mond zu landen.
Auch Wernher von Braun und sein Team wollte Koroljow nicht unterschätzen. Die politische Führung nahm seine Warnungen jedoch nicht ernst und gab den Auftrag weiter nach dem üblichen Zeitplan zu verfahren, was sich später als Fehler erweisen sollte.
Weitere Unternehmungen sollten auf die dadurch erzielten Erfahrungen aufbauen. Braun wusste, ähnlich wie Koroljow, dass die Konstruktion mehrere Jahre in Anspruch nehmen würde und eine der schwierigsten Hürden darstellte.
Die Vorplanungen waren für ein solches Mammutprojekt zwar dringend notwendig, doch noch hatte Amerika noch nicht einmal einen Astronauten in die Erdumlaufbahn befördern können.
Aus Gründen der Sicherheit bestand die NASA jedoch darauf, nicht zu voreilig zu sein, denn ein noch so kleiner Fehler hätte zu einer Katastrophe führen können.
Die Sicherheit der Astronauten sollte vor dem Prestigedruck durch die Sowjetunion stehen. Die Weltöffentlichkeit schenkte diesen Flügen aber keine Beachtung, da die im August der sowjetische Astronaut German Titow einen neuen Langzeitflugrekord aufstellte, indem er die Erde 23 Mal umrundete.
Damit erreichte die sowjetische Raumfahrt mehr als im Rahmen des amerikanischen Mercury-Programms vorgesehen war. Die USA brachten erst am 2.
Die sowjetische Raumfahrt konnte ihren Vorsprung vor den USA jedoch vorerst halten, denn im August gelang ihr eine weitere bahnbrechende Weltraummission: Zum ersten Mal waren zwei unabhängig voneinander gestartete Raumkapseln zum selben Zeitpunkt im All.
Westliche Fachleute erwarteten sogar einen Tandemflug, [82] doch dieses Unternehmen gelang nicht. Vom sowjetischen Geheimdienst wurde ein solches Manöver aber dementiert, weil ein Teilerfolg nicht den entsprechenden Prestigeeffekt gehabt hätte.
Jeder noch so kleine Fehlschlag wurde grundsätzlich nicht bekannt gegeben. Im Juli war mit einem erneuten Doppelflug, bei dem jedoch ebenfalls kein Tandemflug gelang, auch das sowjetische Wostok-Programm zu Ende.
Dieser Raumflug wurde von der politischen Führung noch stärker zu Propagandazwecken genutzt, denn mit Valentina Tereschkowa war die erste Frau im All.
Sie sollte der Weltöffentlichkeit die Rolle der Frau in der sowjetischen Ideologie zeigen und dadurch Aufmerksamkeit erregen.
Wenn man nur die Erfolge betrachtet, hatte die UdSSR damit einen beträchtlichen Vorsprung, doch wie sehr Vorausplanung und Organisation in der Raumfahrt eine Rolle spielen, sollte sich in den nächsten Jahren zeigen.
Durch die vorliegende Entwicklung der Raumfahrt wird nun deutlich, wie sehr die Vorherrschaft im All die Weltpolitik bestimmte. Seit dem Start des Sputnik-Satelliten hatte die Bedeutung der Raumfahrt als politisches Prestigemittel unweigerlich zugenommen.
Obwohl die sowjetische Raumfahrt den amerikanischen Unternehmungen in den jeweiligen Missionserfolgen überlegen war, darf man dieses Ergebnis nicht überbewerten, denn in der Raumfahrt hängt der Erfolg einer Mission nicht vom Erfolg des letzten Fluges ab, sondern vom Konzept des gesamten Raumfahrtprogramms.
Gerade bei einem Mammutprojekt wie der Mondlandung, bei dem über einen relativ kurzen Zeitraum eine völlig neue und umfangreiche Technologie entwickelt werden musste, wird dieses besonders deutlich.
Nur mit guter und konkreter Planung lässt sich ein solches Vorhaben realisieren. Die Hauptziele waren die Entwicklung eines komplexen Bordsystems, Weltraumspaziergänge und Kopplungsmanöver zweier Raumkapseln.
Das eigentliche Mondlandeprogramm Apollo sollte, basierend auf den Erfahrungen der vorherigen Raumflüge, nach erfolgreichem Abschluss der Gemini-Missionen mit zahlreichen Vorbereitungsflügen, die jedes Mal etwas komplexer ausfallen sollten, die Mondlandung ermöglichen.
Dieser systematische Aufbau einzelner Planungsabschnitte führte letztendlich zum Erfolg der Mondmissionen. Diese konkrete Zielsetzung war jedoch nur möglich, weil schon zu Beginn der amerikanischen Raumfahrtaktivitäten militärische und zivile Raketenforschung organisatorisch von einander getrennt worden waren.
Auch die finanziellen Mittel wurden getrennt veranschlagt, so dass keine Rivalität zwischen ziviler und militärischer Raketennutzung entstehen konnte.
Diese Entwicklung hat schon früh dazu beigetragen, dass in den USA ein Raumfahrtsektor heranwachsen konnte, der sich rein mit nicht-militärischen Angelegenheiten befasste.
Ein weiterer Grund, warum die amerikanische Raumfahrt letztendlich vor den Sowjets auf dem Mond landen konnte, war die Bereitstellung finanzieller Mittel durch die amerikanische Wirtschaft.
Der schon von Ex-Präsident Eisenhower gefürchtete militärisch industrielle Komplex hatte unter Kennedy erheblich mehr Einfluss auf die amerikanische Politik bekommen.
Auch nach dem tödlichen Anschlag auf Kennedy [90] behielt diese weitreichende Lobbyistenverbindung ihren Einfluss auf die Raumfahrtaktivitäten der USA.
Doch die erste bemannte Gemini-Mission am März wurde zunächst von zwei erneuten sowjetischen Erfolgen in den Schatten gestellt: Bereits wurde das sowjetische Gegenstück zur Gemini-Kapsel, das Woschod-Raumschiff [91] erfolgreich von der UdSSR getestet.
Diesen neuen Prestigeerfolgen der Sowjetunion folgten jedoch bis April keine weiteren bemannten Raumflüge.
Die Gründe dafür waren sehr vielfältig, wie im folgenden Kapitel erläutert wird. In den insgesamt zehn Missionen wurden alle gesetzten Ziele erreicht und es gab keine schwerwiegenden Zwischenfälle.
Die Weltöffentlichkeit blickte nun mehr auf die USA, denn selbst westliche Experten hatten von der Sowjetunion ein ähnliches Raumfahrtprogramm erwartet, denn die Erfahrungen, die mit Gemini gemacht worden waren, mussten auch die Sowjets machen, um den Mond erreichen zu können.
Wenn man dieses Ergebnis mit der Bilanz nach dem Mercury- und Wostok-Programm vergleicht, wird die Wende in der Raumfahrt besonders deutlich.
Amerika hatte im Wettlauf zum Mond erheblich aufgeholt und die Sowjets durch ihr strukturiertes Konzept auf den zweiten Platz verwiesen. Die Wende in der Raumfahrtentwicklung hatte auf sowjetischer Seite mehrere Ursachen.
Wissenschaftliche Experimente und organisatorische Angelegenheiten wurden deshalb nur unterstützt, sofern mit ihnen aktiv die Vormacht der Sowjetraumfahrt im Weltraum untermauert werden konnte.
Dadurch fehlten den Wissenschaftlern teilweise wichtige Erfahrungen zum Meistern späterer Probleme. Auf die Wissenschaftler und besonders auf Chefkonstrukteur Koroljow als direkter Verantwortlicher wurde ungeheurer Erfolgsdruck ausgeübt.
Die Entscheidung, welcher Kurs in der sowjetischen Raumfahrt eingeschlagen wurde, traf die politische Führung. Koroljow hatte im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass das gesetzte Ziel möglichst schnell und ohne Umwege erreicht wurde.
Konkrete Zukunftspläne gab es in der sowjetischen Raumfahrt deshalb nur selten. Systematische Weitentwicklung war somit für Koroljow und seine Mitarbeiter nicht möglich, viel mehr musste improvisiert werden.
Wenn man die Zahl der Raumflüge der beiden Raumfahrtnationen betrachtet wird gerade dieses deutlich: Zwischen den einzelnen Erfolgen lagen im Gegensatz zu amerikanischen Programmen wesentlich weniger Testflüge.
Schon beim Flug von Gagarin gab es einige Komplikationen, doch in der Öffentlichkeit wurde seine Mission als Bilderbuchflug bezeichnet.
Durch die zunehmenden Erfolge war die Weltöffentlichkeit teilweise bereit, diese Nachrichten zu glauben, denn es gab keine Kontrollmöglichkeit.
Nur der Erfolg war sichtbar. Gerade Kennedys Ankündigung der bemannten Mondlandung sollte eine Aufbruchstimmung hervorrufen. Diese Transparenz führte dazu, dass die Sowjets immer auf amerikanische Vorhaben reagieren konnten.
Im Westen war zu dieser Zeit jedoch so gut wie nichts über die sowjetische Raumfahrt bekannt. Eine weitere wichtige Ursache für den Erfolg der Amerikaner war der Einfluss des sowjetischen Militärapparates und der damit verbundenen Rüstungsindustrie auf die Raumfahrt.
Die sowjetische Raumfahrt war jedoch direkt dem Politbüro unterstellt. Die Partei, insbesondere Chruschtschow, wies auf den ungeheuren Prestigewert der zivilen Raumfahrt hin, während die Vertreter des Militärs auf die wichtige militärische Bedeutung der Raumfahrt pochten.
Diese Konflikte behinderten die Raumfahrt zunehmend. Auch der Streit zwischen Chruschtschow, der die Landwirtschaft und Konsumindustrie unterstützen wollte und dem Militär, das die Schwer- bzw.
Rüstungsindustrie für wichtiger erklärte, verstärkte diese Rivalitäten. Da Militär und Rüstungsindustrie gemeinsam ihre Forderungen durchsetzen konnten, wurde die Raumfahrttechnik ab mehr und mehr vom Militär genutzt.
Die sowjetische Raumfahrt stand hier an einem Scheideweg, doch die zivile Raumfahrt profitierte nicht, wie es in den USA der Fall war, von einem militärisch-industriellen Komplex.
Diese Missstände in der sowjetischen Politik waren auch für den Misserfolg des Mondprogramms verantwortlich. Der Leistungsdruck auf Koroljow war einfach zu hoch, um systematisch vorzugehen.
Es wurde zwar die Entwicklung einer riesigen Mondrakete in Angriff genommen, doch durch die immer wechselnden Ziele der Regierung, kam es erst zu einem ersten Test.
Der Hoffnungsträger des sowjetischen Mondprogramms explodierte schon beim Betanken auf der Startrampe.
Doch auch hierfür hätte von vornherein eine längere Planungszeit veranschlagt werden müssen, sodass mehrere Flüge scheiterten.
Die Sonde schlug jedoch auf dem Mond auf und zerschellte. Nach dem politischen Führungswechsel [98] in Moskau hatte Koroljow seine Forderungen für mehr Eigenständigkeit der sowjetischen Raumfahrt zwar teilweise durchsetzen können, doch der Chefkonstrukteur, der die eigentliche treibende Kraft für die Raumfahrt in der UdSSR war, starb an Krebs.
Lange Zeit wurde kein Nachfolger für ihn gefunden. Damit hatte die Sowjetunion einen herben Rückschlag erlitten, der mit für die Wende in der Sowjet-Raumfahrt verantwortlich war.
Die innenpolitischen Machtkämpfe in der sowjetischen Führung waren dennoch der ausschlaggebende Grund für den amerikanischen Erfolg. Die Raumfahrt war im Kalten Krieg zum aktiven Mittel der Politik und des Militärs geworden und stark von deren Beschlüssen und der jeweiligen politischen Lage abhängig.
Die konsequente Mondpolitik und der damit verbundene Erfolg der Amerikaner verdeutlicht dies ebenfalls.
Durch die Erfahrungen der vorherigen Raumflüge und den intensiven Vorbereitungen auf dieses Raumfahrtprogramm wusste man, welche Schritte erforderlich waren, um Kennedys Versprechen einhalten zu können.
Durch eine intensive Zusammenarbeit von NASA-Wissenschaftlern und amerikanischen Rüstungs- und Luftfahrtkonzernen, die nicht nur in Sachen Management und Kostenplanung, sondern auch in ingenieurstechnischen Angelegenheiten viel Erfahrung aufzuweisen hatten, sollte der Erfolg des Projektes garantiert werden.
Die Raumfahrt wurde für die USA zu einem entscheidenden Wirtschaftsfaktor, der von der Politik und besonders von Vertretern des MIK, die zum Teil aus den entsprechenden Zulieferfirmen kamen, von vornherein mit eingeplant war.
Obwohl es sich bei dieser Erprobung nur um einen Test am Boden handelte, kam es zu einer Katastrophe: Die mit 3 Astronauten besetzte Raumkapsel geriet auf der Startrampe in Kap Kennedy in Brand und wurde völlig zerstört.
Für die Amerikaner war dieses Unglück — das erste in der bemannten Raumfahrt — ein Schock. Es wurde eine Kommission zur Klärung der Unfallursache gegründet, die feststellte, dass durch Termindruck einige Systeme noch nicht ausgereift gewesen waren.
Einige Monate vor dem Unglück von Apollo 1 hatten sich die Sowjets überraschend zurückgemeldet: Im Dezember und im Februar hatten sie ihre neue Sojus-Raumkapsel unbemannt im Orbit getestet.
Sie konnte ebenso wie die Apollo-Kapsel 3 Kosmonauten aufnehmen und war nach Meinung von Fachleuten für das sowjetische Mondprogramm gedacht.
Der erste bemannte Start dieses neuen Raumschiffs endete jedoch ebenfalls in einer Katastrophe: Nach erfolgreicher Mission im Orbit zerschellte die Kapsel bei der Landung und der Testpilot Komarow kam uns Leben.
Das Versagen der Sojus-Kapsel lässt sich zum einen auf den Tod von Koroljow und zum andern auf die allgemeine Lage der sowjetischen Raumfahrt zurückführen.
Die Amerikaner hatten jedoch aus dem Unglück von Apollo 1 gelernt. Nach weiteren erfolgreichen unbemannten Tests in der Umlaufbahn starteten am Alle Systeme arbeiteten einwandfrei.
Da es jedoch noch einige Probleme mit der Mondlandefähre gab, wurde eine Umkreisung des Mondes als Alternative vorgeschlagen. Ein Erfolg der Mission würde in der Öffentlichkeit mehr Aufsehen erregen und zusätzlichen Rückhalt für das Mondprogramm in der Bevölkerung geben.
Nach gründlichen Vorbereitungen gelang es Apollo 8 tatsächlich am Dezember in die Mondumlaufbahn einzuschwenken. Allerdings gab es auch viele kritische Stimmen, da die Besatzung ein Stück der Schöpfungsgeschichte aus der Bibel vorlas.
Der Erfolg wurde von Moslems zum Teil als Provokation aufgefasst. Insgesamt gesehen war der Flug von Apollo 8 jedoch ein riesiger Schritt nach vorn, denn die Sowjets hatten zwar wenige Monate zuvor zwei Sojus-Kapseln erfolgreich starten können, doch das geplante Kopplungsmanöver — die Amerikaner hatten schon im Gemini-Programm dieses Manöver erfolgreich durchgeführt — misslang.
Sie war das Ergebnis der langjährigen Arbeit von Wernher von Braun und seinem Team und stellte das Herzstück des gesamten Mondprogramms dar.
Ohne diese Rakete wäre der Flug zum Mond nicht möglich gewesen. Des Weiteren waren die Film- und Fotoaufnahmen, die Apollo 8 in der Mondumlaufbahn machte, für die Mondlandung wichtig, da aus ihnen Informationen über mögliche Landestellen gewonnen werden konnten.
Die Hauptarbeit war zwar schon von Raumsonden erledigt worden, doch gezielte Detailaufnahmen fehlten bis zu diesem Zeitpunkt. Anfang ging das Apollo-Programm in unverminderter Geschwindigkeit weiter.
Im März wurde mit Apollo 9 der aufgeschobene Test der Mondlandefähre in der Erdumlaufbahn durchgeführt, bei dem alle wichtigen Manöver erprobt wurden.
Da alle Systeme einwandfrei funktionierten, wurde im Mai die Generalprobe für die Mondlandung, die für Apollo 11 geplant war, absolviert. Die Mondlandefähre von Apollo 10 nährte sich bei dieser Mission bis auf 14,5 Kilometer der Mondoberfläche.
Juli Während des 4 Tage dauernden Fluges schaute die Weltöffentlichkeit gebannt auf Amerika. Da man durch die militärische Geheimhaltung über sowjetische Raumfahrtaktivitäten keinerlei Informationen hatte, wartete man mit Spannung auf die Reaktion der Sowjets.
Heute wissen die Wissenschaftler, dass Luna 15 keinerlei zerstörerische Absicht hatte, sondern eine unbemannte Mondlandung durchführen sollte, um vor den Amerikanern Mondgestein auf die Erde zu bringen und im letzten Moment den Sinn des aufwendigen Apollo-Programms in Frage zu stellen.
Die Raumsonde zerschellte auf der Mondoberfläche. Durch dieses Konkurrenzunternehmen lässt sich jedoch eindeutig die Brisanz dieses Raumfahrtunternehmens erkennen.
Bis zum letzten Moment war der Wettlauf zum Mond zumindest für die Öffentlichkeit noch nicht eindeutig entschieden. Wenn man die Situation der Raumfahrtentwicklung hinter den Kulissen betrachtet, wird klar, dass die USA durch die innenpolitische Situation der sowjetischen Raumfahrt technologisch überlegen war.
Juli als erste Menschen die Mondoberfläche und entschieden damit den Wettlauf im Weltraum. Die so rasante Weiterentwicklung der Raumfahrt und insbesondere die Mondlandung brachte in sehr vielen Bereichen der Gesellschaft Veränderungen mit sich: Die aktive Raumfahrt war aus der Situation der Raketenbedrohung im Kalten Krieg entstanden.
Damit war die Raumfahrt zunehmend zu einer politischen Angelegenheit geworden. Prestige in der Welt und technologische Überlegenheit waren ebenso wie Atomraketen zu einem Drohmittel geworden.
Der Kalte Krieg wurde nicht nur auf der Erde ausgetragen, sondern auch im Weltraum. Die politischen Spannungen, die im Kalten Krieg entstanden waren, mussten auf irgendeine Weise abgebaut werden.
Die Tatsache, dass man diesen Konflikt im Weltraum weiter austragen konnte, verminderte eventuell den Handlungsdrang in dieser Situation.
Somit war zumindest die zivile Raumfahrt zu einem friedlichen Mittel der Politik geworden. In der weiteren Entwicklung nach der Mondlandung wurde die Raumfahrt sogar zu einem Mittel der Entspannungspolitik zwischen den beiden Systemen.
Nicht nur das amerikanische Mondprogramm — es gab ja nach Apollo 11 noch weitere Missionen —, sondern auch die sowjetischen Raumfahrtaktivitäten kosteten sehr viel Geld.
Da durch die zunehmende Entspannungspolitik die Wichtigkeit der Raumfahrt langsam abnahm, wurden nicht mehr so viele finanzielle Mittel für die zivile Raumfahrt ausgegeben.
Somit konnte durch Zusammenarbeit kostspielige Doppelentwicklungen vermieden und die Kosten für die Raumfahrt gesenkt werden. Die zivile Raumfahrt wurde also zu einem Mittel der Annährung der Systeme.
Russland in Sachen Raumfahrt definitiv gemeinsame Wege. Die Raumfahrt hatte auch Auswirkungen auf die Annährung der Öffentlichkeit, denn die Menschen hatten zunehmend eine Art kosmisches Bewusstsein entwickelt.
Ländergrenzen lassen sich nicht erkennen. Diese These betonte auch Armstrong, als er seinen ersten Schritt auf dem Mond machte. Doch neben der zivilen Raumfahrt muss auch die Bedeutung der Raumfahrt für das Militär gesehen werden.
Da die zivile Raumfahrt quasi aus der militärischen Raketenforschung hervorgegangen war, liegt es auf der Hand, dass auch das Militär die Raumfahrt im Kalten Krieg aktiv nutzte.
Truppenbewegungen und strategische Ziele lassen sich auf Satellitenfotos deutlich erfassen. Navigationssysteme wie GPS und weltweite Computervernetzung sind in der heutigen Zeit nicht nur für Streitkräfte, sondern auch für die Allgemeinheit nützliche Wegbegleiter.
Sie sind ein Nebenprodukt der militärischen Raumfahrt. Neben diesen militärischen Hilfsmitteln gab es im Kalten Krieg jedoch auch Pläne für aktive Weltraumwaffen.
Killersatelliten und im All stationierte Atomsprengköpfe sollten der Kriegstechnik neue Dimensionen eröffnen. Ganze Technologiezweige bauen heute auf diesen Erkenntnissen auf.
So sind z. Computertechnik, Mikroelektronik und verschiedene Produktions- und Managementmethoden direkt aus dem Apollo-Programm hervorgegangen.
Nicht nur Wettersatelliten sind schon seit vielen Jahren nützliche Helfer im All, sondern auch Internet und Fernsehen sind von dieser Technik abhängig.
Umweltpolitische und wirtschaftliche Probleme lassen sich aus dem Weltraum ebenfalls besser erfassen. Für Wissenschaft und Technik hat die Raumfahrt deshalb bis heute eine zunehmend wichtigen Stellenwert.
Als Fazit lässt sich somit sagen, dass die Raumfahrt im Kalten Krieg eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat. Mit der Bedrohung durch Atomraketen hatte die Raketentechnik negative Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen im Kalten Krieg und hätte die Welt fast in einen Atomkrieg geführt.
Somit nahm auch das Interesse der Politik an der zivilen Raumfahrt als Drohungs- bzw. Prestigemittel ab. Erfolgreiche Raumfahrtunternehmungen spiegelten zwar noch immer den technologischen Entwicklungsstand einer Nation wieder, doch aus der aktiven Politik waren Raumfahrtfragen zunehmend verschwunden.
Die zivile Raumfahrt hatte also ihre wichtigste Triebkraft verloren. Für Wissenschaft und Wirtschaft spielte die Raumfahrt jedoch auch weiterhin eine Rolle.
Kolumbus hätte immerhin über meertaugliche Schiffe verfügt, doch Raumstationen existierten bisher Streaming Legal Deutschland als phantastische Skizzen. Oktoberabgerufen am 3. Da alle Systeme einwandfrei Amphorenvase, wurde im Mai die Generalprobe für die Mondlandung, die für Apollo 11 geplant war, absolviert. Stalin hatte den führenden sowjetischen Raketenbauer Sergei Koroljow aus dem Gulag herbeiholen lassen, um das sowjetische Raketenprogramm voranzutreiben. Der Gebrauch einer beschönigenden Ausdrucksweise ist im politischen Sektor ein gängiges Phänomen. Nach einer Explosion im Sauerstofftank war die Tele 5 Ganze Folgen abgebrochen worden. Die Hauptziele waren die Entwicklung eines komplexen Bordsystems, Weltraumspaziergänge und Kopplungsmanöver zweier Raumkapseln. Doch auch hierfür hätte von vornherein eine längere Planungszeit veranschlagt werden müssen, sodass mehrere Flüge scheiterten. Leprechaun Origins Deutsch Stream Grund für die Entscheidung war der Erfolg Shepards. Zahlreiche Wissenschaftler aus allen Teilen Russlands arbeiteten dort unter Koroljows Leitung an der Entwicklung einer geeigneten Rakete und eines Satelliten. Vor allen die ersten Astronauten galten in der öffentlichen Wahrnehmung als die Der Junge Muss An Die Frische Luft Trailer unter den Jetpiloten. Die Vorplanungen waren für ein solches Mammutprojekt zwar Amazonprime.Com notwendig, doch noch hatte Amerika noch nicht einmal einen Astronauten in die Erdumlaufbahn befördern können. Der Wettlauf zum Mond. Von Braun ergab sich derweil den amerikanischen Streitkräften. Während des zweiten Weltkriegs hatten jedoch nicht nur die deutschen Raketenwissenschaftler ihre Forschungen weiter vorangetrieben. Eisenhower wurde eine Vernachlässigung der Sicherheitspolitik vorgeworfen. Dossier Do. Oktober gelang es der Sowjetunion das erste Mal, einen Satelliten Elyas MBarek Sixpack Weltall zu schicken. Nicht nur die Mondlandung selbst war eine Premiere. Zugleich landet die sowjetische Sonde "Mars" auf dem roten Planeten. Bei seinem ersten Gipfeltreffen schlug Kennedy Chruschtschow im Juni vor, eine gemeinsame bemannte amerikanisch-sowjetische Mondexpedition zu unternehmen. Ansichten Lesen Salma Hayek Sexy Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Produktions- unternehmen. Damit hatte die Sowjetunion einen herben Rückschlag erlitten, der mit Ocean’S 8 die Wende in der Sowjet-Raumfahrt verantwortlich war. Doch die A3-Rakete erwies sich als Fehlschlag und die Heeresleitung machte die Bewilligung weiterer Mittel davon abhängig, ob es dem Forscherteam gelang eine noch leistungsstärkere Rakete zu entwickeln, die endlich den lang erwarteten militärischen Erfolg bringen sollte. Die ersten "Apollo"-Raketen starten. Als er sich bemühte, die Landekapsel sicher auf die Mondoberfläche zu setzen, gingen verschiedene Computer-Alarme an. Mit deutschen Konstruktions-Plänen und Limey Rahmen der Aktion Ossawakim verschleppten Raketenkonstrukteuren, darunter Helmut GröttrupWerner Albring und Kurt Magnuskehrte er in die Sowjetunion Lena Dörrie, wo er später mit seinen Ideen und seinem Führungsstil wesentlich die sowjetische Raumfahrt prägte.
1 Gedanken zu „Wettlauf Zum Mond“
Es ist das Leben dies. Du wirst nichts zu machen.